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LuzernPlus
Geschäftsbericht 2025
2025 war für die Region LuzernPlus ein Jahr der Weichenstellungen. Während die Bevölkerung weiter wächst und der Anspruch an Flächen und das Zusammenleben steigt, wurden in Gemeinden, Projekten und dem Verband Grundlagen gelegt, die weit über das laufende Jahr hinaus wirken.
Die Region LuzernPlus steht an einem entscheidenden Punkt. Noch nie lebten so viele Menschen in unseren 21 Verbandsgemeinden, noch nie war der Bedarf nach gut koordinierten Lösungen in Raumplanung, Mobilität und Standortqualität so hoch. 2025 war deshalb weniger ein Jahr der schnellen Erfolge – sondern eines der strategischen Entscheidungen, der Klärungen und der gemeinsamen Ausrichtung.
In den Gebietsmanagements wurden Brücken gebaut, bestehende Instrumente wie Gesamtverkehrskonzepte, Leitbilder oder Entwicklungsstrategien wurden überprüft. Gleichzeitig sind neue Kooperationsformen entstanden, die es ermöglichen, komplexe Fragestellungen regional statt allein anzugehen.
Auch auf Verbandsebene stand LuzernPlus im Zeichen des Aufbruchs: In der Geschäftsführung wurde mit der Neubesetzung ein Wechsel eingeleitet und der Grundstein für die nächste Entwicklungsphase des Verbands gelegt. Zudem wurde mit der neuen Strategie 2026–2029 ein wichtiger Rahmen für die kommenden Jahre geschaffen und von unseren Delegierten verabschiedet.
Der vorliegende Geschäftsbericht bringt nun einen Einblick in die alltägliche Verbandsarbeit – in Projekten wie etwa dem Durchgangsbahnhof Luzern oder der Überdeckung der A2 in Kriens, in der Regionalentwicklung oder in der Zusammenarbeit der Gemeinden. Zudem beleuchten wir im «Fokusthema» das prognostizierte Bevölkerungswachstum, welches gerade die Region LuzernPlus und insbesondere die Agglomeration in den nächsten Jahren beschäftigen wird.
LuzernPlus versteht sich in all dem als verbindendes Element zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. 2025 hat gezeigt: Gerade in Zeiten des Wachstums braucht es Orte, an denen Interessen zusammengeführt, Konflikte geklärt und Lösungen vorbereitet werden.

Ein Teil des LuzernPlus-Teams am Gebietsmanagements-Apéro 2025 (v.l.n.r.: Lisa Schenk, Mario Trlaja, Remo Keiser, Kurt Sidler, Claudio Andenmatten, Kai Brun, Florian Estermann, Xenia Hodel)
Vieles hat sich in den vergangenen Jahren verändert – gerade auch beim Verband selbst. Diese Entwicklungen haben LuzernPlus geprägt und weiterentwickelt. Und kaum jemand kann diese Veränderungen so fundiert einordnen wie Kurt Sidler.
Der Luzerner stand selbst über viele Jahre an der Spitze von LuzernPlus und ist im Zuge der Übergangslösung der Geschäftsführung 2025 in beratender Funktion auf die Geschäftsstelle zurückgekehrt. Er kennt somit beide Seiten. Im Gespräch blickt er auf den Verband von damals und heute, auf zentrale Herausforderungen wie das Bevölkerungswachstum – und auf die Zusammenarbeit mit dem jungen Team.
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Die Delegiertenversammlung ist die Vertretung der Mitgliedsgemeinden von LuzernPlus und das oberste politische Organ des Gemeindeverbands. Sie übt die politische Steuerung und die Aufsicht über die Tätigkeiten des Vorstands aus.

(v.l.n.r)
(v.l.n.r)

Leitung: Florian Estermann, Gebietsmanager Luzern Nord
Mitglieder
Florian Estermann, Gebietsmanager LuzernNord (beratend)

Leitung: Claudio Andenmatten, Gebietsmanager LuzernOst
Mitglieder

Leitung: Kai Brun, Gebietsmanager LuzernSüd
Mitglieder

Leitung: Florian Estermann, Gebietsmanager Rothenburg-Station
Mitglieder
Florian Estermann, Gebietsmanager Rothenburg-Station (beratend)
20
Traktanden an Delegiertenversammlungen
15
Sitzungen der Steuerungsgremien
50
Traktanden an Vorstandssitzungen
Küssnacht gehört zum Perimeter des Agglomerationsprogramms Luzern und ist seit Anfang 2018 nicht mehr Mitglied bei LuzernPlus.
LuzernNord ist ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Luzern. Das Gebiet liegt in der Gemeinde Emmen und der Stadt Luzern. Am Zusammenfluss von Reuss und Emme beim Verkehrsknotenpunkt Seetalplatz entstehen in den nächsten Jahren schrittweise 1‘500 neue Wohnungen, 4‘000 zusätzliche Arbeitsplätze und 850 Studienplätze.
LuzernOst ist ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Luzern. Auf dem Gebiet von LuzernOst, der Achse Luzern-Zürich wurden und werden in den nächsten Jahren zahlreiche Projekte entwickelt, die das Wohnen und Arbeiten im Gebiet attraktiver machen.
Die Standortgemeinden Rothenburg und Emmen, LuzernPlus, die Wirtschaftsförderung Luzern, das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und der Kanton Luzern bekennen sich mit der gemeinsamen Planungsvereinbarung dazu, die gemeindeübergreifende Abstimmung rund um den Entwicklungsschwerpunkt Rothenburg kooperativ anzugehen. Insbesondere wird die Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung hinsichtlich der Verkehrsentwicklung beleuchtet.
LuzernSüd ist ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Luzern. Am Südhang des Pilatus auf einer Fläche von rund 1,7 km2 (entspricht rund zweimal der Fläche des Rotsees) entsteht ein neuer gemeindeübergreifender Lebensraum zum Wohnen und Arbeiten.
55.9
Anteil Bevölkerung LuzernPlus an Kantonsbevölkerung
21
Mitgliedsgemeinden
731 Einw./km2
Bevölkerungsdichte (2024)
Bis 2055 werden im Kanton Luzern rund 143’600 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner erwartet – ein Wachstum von über 30 Prozent. Dieses Bevölkerungswachstum konzentriert sich laut Statistikbehörden insbesondere auf die Agglomerationen und stellt Gemeinden, Regionen und den Gemeindeverband LuzernPlus vor neue Herausforderungen: bei Raum, Mobilität, Infrastruktur und der Koordination über Gemeindegrenzen hinweg.
10x
Kanton wächst um zehnmal die Gemeinde Ebikon
57.3
Wachstum im Agglomerationskern
500'000
Menschen wohnen 2040 im Kanton
Prio 1
Einstufung Durchgangsbahnhof Luzern in CH-Verkehrsplanung
60
von LuzernPlus verfasste Eingaben im Rahmen der öffentlichen Auflage Richtplan
4 Jahre
LuzernPlus-Strategieperiode festgelegt
2026
Eröffnungsjahr der Kantonalen Verwaltung am Seetalplatz in LuzernNord
10
in LuzernOst realisierte Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm
16 Jahre
Projektbegleitung der Pilatus Arena in LuzernSüd (Standortsuche-Eröffnung)
1 Jahr
Bestehen der Sportförderung bei LuzernPlus
25km
Strecke auf dem neuen Rontaler Rundweg
371
Gesuche für kulturelle Projektförderung
13
Veranstaltungen und Workshops
78
Organisations- oder Projektpräsentationen
829
Teilnehmende an Anlässen
| Laufende Rechnung | Rechnung JAHR | Voranschlag JAHR | Rechnung JAHR | |
| 3 | Aufwand | 1’590’517.46 | 1’751’644.90 | 1’511’838.72 |
| 4 | Erträge | 1’885’508.82 | 1’683’267.24 | 1’317’001.39 |
| Gesamterfolg | 294’991.36 | -68’377.66 | -194’837.33 |
| Bestandesrechnung |
Bilanz per 01.01.JAHR |
Veränderung Soll | Veränderung Haben | Bilanz per 31.12.JAHR | |
| 1 | Aktiven | 754’789.61 | 2’871’303.09 | 2’751’322.24 | 874’770.46 |
| 2 | Passiven | 754’789.61 | 584’993.06 | 704’973.91 | 874’770.46 |
«Wir haben die Jahresrechnung des Gemeindeverbandes LuzernPlus – bestehend aus der Bestandesrechnung
zum 31. Dezember JAHR, der Laufenden Rechnung und der Investitionsrechnung für das dann endende
Jahr – geprüft. Nach unserer Beurteilung entspricht die beigefügte Jahresrechnung den gesetzlichen Vorschriften. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.»
Balmer-Etienne AG
Alois Köchli und Reto Klauser
LuzernPlus übernimmt per 01.01.JAHR die Geschäftsstelle der Regionalkonferenz Kultur.
Revisionsbericht, Jahresrechung und laufende Rechung der Regionalkonferenz Kultur für das Jahr JAHR sind hier einsehbar.