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Digitalisierung als gemeinsame Zukunftsaufgabe der K5-Gemeinden

Die digitale Transformation der Verwaltungen gehört zu den zentralen Zukunftsaufgaben der Agglomeration Luzern. Mit dem Masterplan «Digitale Transformation K5Plus» haben die K5-Gemeinden 2025 eine gemeinsame Antwort auf steigende Anforderungen, wachsende Komplexität und den zunehmenden Effizienzdruck gefunden – koordiniert, strategisch und über Gemeindegrenzen hinweg.

Die K5-Gemeinden Ebikon, Emmen, Horw, Kriens und die Stadt Luzern – gemeinsam mit der Stadt Sursee – haben 2025 einen entscheidenden Schritt gemacht, um den digitalen Wandel ihrer Verwaltungen koordiniert und wirkungsvoll voranzutreiben. Mit dem Masterplan «Digitale Transformation K5Plus» wurde eine gemeinsame strategische Grundlage geschaffen, um die Herausforderungen der digitalen Transformation nicht isoliert, sondern als leistungsfähiger Verbund anzugehen.

Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass reine Digitalisierung – also das technische Umstellen von Prozessen – für die künftigen Anforderungen nicht mehr ausreicht. Gefragt ist eine digitale Transformation, die Technologie, Organisation, Prozesse und Kultur gleichermassen umfasst. Gerade für die stark wachsenden Gemeinden im urbanen Raum Luzerns bedeutet dies: steigende Erwartungen von Bevölkerung und Unternehmen, wachsende Datenmengen, komplexere Abläufe und ein zunehmender Fachkräftemangel verlangen nach neuen, effizienteren und nutzerzentrierten Lösungen.

Synergien statt Einzellösungen

Der Masterplan baut auf den bestehenden Digitalstrategien der einzelnen Gemeinden auf, koordiniert diese jedoch so, dass Synergien genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden. Die K5Plus-Gemeinden bündeln damit ihre finanziellen und personellen Ressourcen, um schneller und in höherer Qualität voranzukommen, als dies jede Gemeinde für sich alleine könnte. Ziel ist es, die steigende Zahl digitaler Vorhaben zu bewältigen, ohne Einbussen bei der Servicequalität oder der Sicherheit in Kauf nehmen zu müssen.

Drei Handlungsfelder für eine wirksame Transformation

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen drei eng miteinander verknüpfte Handlungsfelder:

  • Technologie: Gemeinsame Entwicklung und Nutzung moderner IT-Infrastrukturen, Cloud-Lösungen, Anwendungen und neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz – stets unter hohen Anforderungen an Datensicherheit und Stabilität.
  • Dienstleistungsmodelle: Der Ausbau digitaler, medienbruchfreier und kundenorientierter Verwaltungsleistungen für Bevölkerung und Unternehmen, unterstützt durch harmonisierte Prozesse über Gemeindegrenzen hinweg.
  • Kultur und Mensch: Die gezielte Befähigung der Mitarbeitenden und der Aufbau eines digitalen Mindsets, damit neue Technologien nicht nur eingeführt, sondern auch wirksam genutzt werden können.

Erst das Zusammenspiel dieser drei Ebenen ermöglicht eine nachhaltige digitale Transformation der Verwaltungen.

LuzernPlus als koordinierende Drehscheibe

LuzernPlus übernimmt als Gemeindeverband die Rolle der Koordinationsstelle und stellt sicher, dass die gemeinsamen Vorhaben strukturiert, effizient und verbindlich umgesetzt werden. In einer klar geregelten Programmorganisation arbeiten Exekutiven, Verwaltungsvertretungen und Projektteams eng zusammen, um strategische Ziele in konkrete Projekte zu überführen.

Mit diesem gemeinsamen Ansatz positionieren sich die K5-Gemeinden als überkommunales Kompetenzzentrum für digitale Transformation im Kanton Luzern. Sie schaffen Versuchs- und Lernfelder, testen neue Lösungen gemeinsam und tragen so dazu bei, dass die Verwaltungen auch in einer zunehmend digitalen Gesellschaft leistungsfähig, bürgernah und zukunftssicher bleiben.