LuzernPlus Strategie 2026-29
Mit der Verabschiedung der neuen Verbandsstrategie hat der Gemeindeverband eine zentrale Weichenstellung für die kommenden Jahre vorgenommen. Die Strategie bildet das übergeordnete Führungsinstrument von LuzernPlus und definiert die inhaltlichen Schwerpunkte, Ziele und Massnahmen für die Weiterentwicklung der Region. Sie wurde gemeinsam mit den Verbandsgemeinden erarbeitet und schafft damit eine breit abgestützte Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit.

Ausgangspunkt der Strategie ist die Überzeugung, dass die Stärke der Region LuzernPlus in der gemeindeübergreifenden Kooperation liegt. Unter der Vision «LuzernPlus – durch Zusammenarbeit einen Schritt voraus» positioniert sich der Verband als anerkannte Kooperationsplattform für regionale Fragestellungen. Die Strategie dient zugleich als Mehrjahresprogramm und als verbindlicher Orientierungsrahmen für die Tätigkeiten von Vorstand, Geschäftsstelle und Fachgremien.
Inhaltlich baut die Strategie auf klaren Grundsätzen auf. Dazu gehören eine selbstbewusste und zielgerichtete Interessenvertretung, die Förderung eines geordneten Wachstums nach innen, die Nutzung von Synergien bei öffentlichen Leistungen sowie die konsequente Berücksichtigung gesellschaftlicher Trends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung. Diese Grundsätze prägen sämtliche Handlungsfelder und stärken die Rolle von LuzernPlus im regionalen und kantonalen Kontext.
Drei Handlungsfelder
Für die Vierjahresperiode definiert LuzernPlus strategische Leitlinien in drei Bereichen:
- Raumentwicklung & Mobilität
- Standortentwicklung & Regionalentwicklung
- Interessensvertretung & Kooperationen
Im Bereich Interessenvertretung und Kooperation steht die Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit im Zentrum. LuzernPlus koordiniert bestehende Plattformen, fördert den Wissenstransfer zwischen Gemeinden und vertritt die regionale Sichtweise aktiv in zentralen Dossiers wie dem Durchgangsbahnhof Luzern oder dem Gesamtsystem Bypass. Gleichzeitig wird die Sichtbarkeit der Aktivitäten von LuzernPlus gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit gezielt weiterentwickelt.
Das Handlungsfeld Raumentwicklung und Mobilität fokussiert auf ein abgestimmtes, nachhaltiges Wachstum der Region. LuzernPlus übernimmt dabei eine koordinierende Rolle zwischen Kanton, Gemeinden und weiteren Entwicklungsträgern. Die Strategie setzt klare Akzente bei der Regionalplanung, der Mitwirkung an Richtplanrevisionen, Agglomerationsprogrammen und Mobilitätsstrategien sowie bei Themen wie Digitalisierung, Energie, Landschaftsentwicklung und sozialräumlicher Planung.
Im dritten Handlungsfeld Standortförderung und Regionalentwicklung steht die langfristige Sicherung der Attraktivität der Region als Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensraum im Vordergrund. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Entwicklungsschwerpunkte, die regionale Koordination der Wirtschaftsförderung sowie die Stärkung von Kultur, Sport, Freizeit und Erholung als wesentliche Standortfaktoren. LuzernPlus positioniert sich dabei als verbindendes Element zwischen Gemeinden, Kanton, Fachorganisationen und weiteren Partnern.
Verbindlichkeit und Wirkung für die Region LuzernPlus
Mit der Strategie 2026–2029 schafft LuzernPlus Verbindlichkeit nach innen und aussen. Gegenüber den Verbandsgemeinden, dem Kanton Luzern, dem Bund sowie regionalen und überregionalen Partnern wird transparent aufgezeigt, welche Ziele verfolgt werden und mit welchen Massnahmen diese erreicht werden sollen. Die regelmässige Überprüfung der Zielerreichung stellt sicher, dass die Strategie nicht nur Orientierung gibt, sondern auch Wirkung entfaltet – für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung der Region LuzernPlus.