Verkehr ’45: LuzernPlus fordert klare Perspektive für den DBL
LuzernPlus begrüsst die Stossrichtung der Bundesvorlage «Verkehr ’45». Mit der ersten Etappe des Durchgangsbahnhofs Luzern (DBL) und dem Zimmerberg-Basistunnel 2 sind zwei zentrale Schlüsselprojekte für die Region enthalten. Gleichzeitig fordert LuzernPlus für die Region mehr Verbindlichkeit, insbesondere bei der Planung der zweiten DBL-Etappe.
LuzernPlus hat sich im Rahmen der Vernehmlassung klar für die Finanzierung der ersten Etappe des DBL mit Dreilindentunnel und Tiefbahnhof über die Botschaft 2027 ausgesprochen. Wie der Kanton Luzern, die Stadt Luzern oder auch die Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs (ZKöV) fordert auch LuzernPlus, dass die Planungsarbeiten für die zweite Etappe ohne Unterbruch weitergeführt und ausdrücklich priorisiert werden sollen. Nur mit dem Vollausbau kann der DBL seine volle Wirkung für die nachhaltige Siedlungs- und Verkehrsentwicklung der Region entfalten.
Neben dem DBL bringt LuzernPlus weitere regionale Anliegen in die Vernehmlassung ein. Dazu gehören insbesondere der geplante Ausbau des Bahnhofs Ebikon mit vier langen Perronkanten sowie der Vollausbau des Anschlusses Buchrain im Gesamtsystem Bypass Luzern. Zudem soll die für die Zentralschweiz bedeutende Nord-Süd-Achse in der Vorlage stärker berücksichtigt werden.
Positiv beurteilt LuzernPlus auch das Agglomerationsprogramm Luzern der 5. Generation und setzt sich dafür ein, dass der vorgesehene Bundesbeitrag von 40 Prozent erhalten bleibt.
Die Vernehmlassung zu «Verkehr ’45» läuft noch bis am 9. Oktober 2026. LuzernPlus ruft Gemeinden, Organisationen und weitere Interessierte dazu auf, sich daran zu beteiligen und die Anliegen für eine leistungsfähige Bahninfrastruktur in der Region und der gesamten Zentralschweiz einzubringen.
Alle Stellungnahmen von LuzernPlus finden Sie auf unserer Webseite unter Vernehmlassungen / Stellungnahmen.