Wie wächst aus einzelnen Quartieren, Arealen und Gemeinden ein gemeinsamer Lebensraum? Das neue Themenheft des Architekturmagazins Hochparterre widmet sich aktuell LuzernSüd – und betrachtet die Entwicklung des Gebiets aus unterschiedlichen Perspektiven.
Ein unabhängiger Blick auf LuzernSüd
Das Themenheft zeigt nicht nur, was in den vergangenen Jahren entstanden ist. Es setzt sich auch mit den Qualitäten, Widersprüchen und offenen Fragen des Entwicklungsraums auseinander. Das Monatsmagazin Hochparterre hat dabei die redaktionelle Verantwortung für Recherche, Konzeption, Text, Bild und Gestaltung übernommen.
So erkundet etwa Architekt Marcel Bächtiger LuzernSüd mit dem Velo und beschreibt eine Stadtlandschaft, in der Areale, Verkehrsinfrastrukturen, Gewerbe, bestehende Quartiere sowie Grün- und Freiräume unmittelbar aufeinandertreffen. Eine Gesprächsrunde mit Gebietsmanager Kai Brun, Kantonsplaner Cüneyd Inan sowie Maurus Frey, Stadtrat Kriens, und Thomas Zemp, Gemeinderat Horw, beleuchtet die Entwicklung aus planerischer und politischer Sicht. Die Luzerner Stadträtin Korintha Bärtsch zeigt zudem auf, wie die Stadt Luzern mit einer aktiven Bodenpolitik zur Entwicklung von LuzernSüd beiträgt. Ergänzt wird das Heft mit einer Übersicht von über 17 Bau- und Entwicklungsprojekten, einer Einordnung von Wüest Partner sowie Fotografien der Luzerner Fotografin Franca Pedrazzetti.
Die nächsten Verbindungen schaffen
Die Entwicklung von LuzernSüd ist nicht abgeschlossen. Viele Areale sind bereits Realität oder befinden sich im Bau. Eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahre besteht darin, diese stärker miteinander zu verbinden. Gebietsmanager Kai Brun bringt es im Themenheft auf den Punkt: Aus einzelnen Inseln soll ein zusammenhängender Lebensraum entstehen.
Genau darin liegt auch der Anspruch der gemeinsamen Gebietsentwicklung: Aus räumlicher Nähe soll ein lebendiges Miteinander mit attraktiven Wohn- und Arbeitsorten, vielfältigen Freiräumen und kurzen Wegen entstehen. Dafür braucht es eine gemeinsame Richtung über Gemeindegrenzen hinweg sowie die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Wirtschaft und Bevölkerung.
Das Themenheft «Gartenstadt und Grand Ensemble» ist ab dem 2. September 2026 erhältlich. Die Beiträge sind zudem als digitaler Themenfokus bei Hochparterre verfügbar.
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