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K5Plus-Gemeinden stärken KI-Kompetenzen in den Verwaltungen

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt rasant – auch in der öffentlichen Verwaltung. Um Mitarbeitende frühzeitig auf diese Entwicklung vorzubereiten, haben die sechs K5Plus-Gemeinden Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Luzern und Sursee gemeinsam eine Schulung zum Thema «KI-Grundlagen für die Verwaltung» durchgeführt. Rund 250 Verwaltungsmitarbeitende haben die erste Veranstaltung am 21. Mai 2026 im Kino Pathé in Ebikon besucht.

Im Zentrum der Weiterbildung standen ein verständlicher Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz, konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Verwaltungsalltag sowie der verantwortungsvolle Umgang mit neuen Technologien. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Funktionsweisen moderner KI-Systeme, sogenannte Large Language Models (LLM), sowie in aktuelle Entwicklungen rund um generative KI und KI-Agenten.

Nach der Begrüssung durch Susanne Troesch-Portmann, Gemeinderätin der Gastgebergemeinde Ebikon, stellte André Bucher (Bereichsleiter ICT / Digitale Transformation der Gemeinde Ebikon) die Zusammenarbeit der K5Plus-Gemeinden vor. K5Plus verfolgt das Ziel, die digitale Transformation gemeinsam und koordiniert voranzutreiben. Grundlage dafür bildet ein gemeinsamer Masterplan mit strategischen Handlungsfeldern für die digitale Verwaltung.

Als Thomas Fischer plötzlich Mandarin sprach

Den Hauptteil startete dann Thomas Fischer (Head of Business Area Digital Experience Services & AI bei der bbv Software Services AG) gleich mit einem Schmunzler: Begrüsst wurden die Teilnehmenden auf der Kinoleinwand durch sein «KI-Double» auf mandarin. Anschliessend zeigte Fischer persönlich und praxisnah auf, wie KI bereits heute Arbeitsprozesse unterstützen kann – etwa bei Recherchen, Protokollen, Kommunikation oder Wissensmanagement. Gleichzeitig sensibilisierte die Schulung für Risiken und Herausforderungen wie Datenschutz, Halluzinationen von KI-Systemen, Deepfakes oder algorithmische Verzerrungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Verwaltung. Thematisiert wurden unter anderem Datenschutzvorgaben, Datenklassifizierung sowie ethische Grundsätze wie Transparenz, Fairness und menschliche Verantwortung. Die K5Plus-Gemeinden erarbeiten dazu gemeinsame Leitplanken und ein KI-Merkblatt für ihre Mitarbeitenden.

Auftakt in gemeinsame Impulsserie

Die Veranstaltung bildete den Auftakt einer gemeinsamen KI-Impulsserie der K5Plus-Gemeinden. Ziel ist es, Chancen der digitalen Transformation aktiv zu nutzen, Wissen aufzubauen und den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien in den Verwaltungen zu stärken.

Bilder: Anian Heierli, Gemeinde Ebikon