für eine starke Region

Abschluss Vorprojekt - Meilenstein für den DBL

Der Durchgangsbahnhof Luzern schafft zusätzliche S-Bahn-Verbindungen und Umsteigemöglichkeiten in unserer Region: Damit profitiert die Bevölkerung von einem zuverlässigen und staufreien öV-Netz.

 

Die SBB hat das Vorprojekt für den Durchgangsbahnhof Luzern im Frühling 2023 abgeschlossen. Anlässlich dieses Meilensteins im Projektablauf gibt die SBB an der Medienkonferenz vom 31. Mai 2023 gemeinsam mit Bund, Kanton und Stadt Luzern einen Einblick in die Planungsarbeiten und informiert über das weitere Vorgehen.

LuzernPlus ist als regionaler Entwicklungsträger Teil der Knotenorganisation und setzt sich für die Interessen der Region im Grossprojekt ein.

Machbarkeit in drei Teilen

Das Vorprojekt beschreibt die Machbarkeit des Grossprojekts DBL, welches aus drei Teilen besteht. Die Gesamtkosten werden aktuell auf 3,3 Milliarden Franken geschätzt - die Bauzeit soll zwischen 11 und 13 Jahren liegen.

Tiefbahnhof: Unterhalb des bestehenden Bahnhofs wird eine Perronhalle für vier Gleise gebaut. 

  • Mehr Platz für mehr Kapazität am Bahnhof Luzern

Dreilindentunnel: Die unterirdische, 3,8 Kilometer lange Linie verbindet Ebikon direkt mit Luzern und unterquert das Seebecken.

  • Behebt Engpässe, ermöglicht häufigere und schnellere Zugverbindungen

Neustadttunnel: Der Tiefbahnhof wird mit diesem 2,1 Kilometer langen Tunnel an die bestehende Zufahrt angeschlossen.

  • Ermöglicht durchgehende Verbindungen, macht das Wenden überflüssig

Wie weiter?

Die SBB klärt nun im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr (BAV) mögliche Realisierungsabfolgen für das Grossprojekt ab. Die Ergebnisse sollen bis Ende 2023 vorliegen. Dann wird über die nächsten Projektschritte entschieden. «Alle Arbeiten laufen nach Plan. Ich bin überzeugt, dass der Bundesrat dem Parlament 2026 ein gut studiertes und weit fortgeschrittenes Projekt wird vorlegen können», sagte Anna Barbara Remund, BAV-Vizedirektorin und Leiterin der Abteilung Infrastruktur, vor den Medien in Luzern. Über die Umsetzung entscheidet letztlich das Bundesparlament. 

Regierungsrat Fabian Peter hielt dazu fest: «Ein attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr ist entscheidend, damit wir das Mobilitätswachstum überhaupt bewältigen und nachhaltig abwickeln können. Damit der Durchgangsbahnhof seinen vollen Nutzen entfalten kann, erwartet die Zentralschweiz die Realisierung und Finanzierung aus einem Guss.»