für eine starke Region

Smart Region Luzern

Die digitale Transformation, sei es in der Verwaltung oder in der Gesellschaft, ist für die Gemeinden sehr wichtig. Dabei stehen alle Gemeinden vor ähnlichen Herausforderungen. In der Region LuzernPlus sind die Stadt Luzern mit ihrem Programm «Stadt Luzern digital» und das Entwicklungsgebiet «LuzernNord» des Gemeindeverbands LuzernPlus bereits bestens mit dieser Entwicklung vertraut. Diese Bestrebungen sollen im Programm «Smart Region Luzern» aufgenommen werden, um weitere Gemeinden für Projekte zu gewinnen und Synergien durch Kooperationen zu nutzen. Die Geschäftsstelle wurde vom Vorstand im Oktober 2020 beauftragt, das Programm zu starten.

Ausgangslage

 

  • Stadtrat der Stadt Luzern
  • Gemeindeverband LuzernPlus

 

  • Nadja von Ballmoos, Kommunikation Stadt Luzern
  • Raphael Bieri, Projektleiter / Stv. Geschäftsführer LuzernPlus
  • Stefan Metzger, Chief Digital Officer Stadt Luzern
  • Christoph Zurflüh, Gebietsmanager LuzernNord
  • Raphael Bieri, Projektleiter / Stv. Geschäftsführer LuzernPlus
  • miteinander und voneinander lernen
  • laufende Projekte aus den Gemeinden im Bereich «smarte Gemeinden» erfassen
  • einheitliches Verständnis in den Gemeinden und in der Bevölkerung rund um die Begriffe «digitale Transformation» und «Smart City» schaffen
  • systematisches Stakeholdermanagement pflegen (u.a. mit Kanton und VLG)
  • Synergien können genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden
  • gemeinsame Projekte können lanciert werden

Die Beteiligung von weiteren Gemeinden bei Projekten ist erwünscht. Wie gewohnt erfolgt diese Beteiligung der Gemeinden aufgrund der jeweiligen Ressourcen und ist freiwillig (opt-in / opt-out).

Smart City

Eine smarte Gemeinde, Stadt oder Region nützt Technologien, Innovationen und Daten, um die Lebensqualität der Menschen sowie die Standortattraktivität für Unternehmen zu erhöhen und dabei die Infrastruktur effizienter zu nutzen und die Ressourcen zu schonen. Bei allen Überlegungen stehen Einwohner/innen, Arbeitnehmer/innen und Besucher/innen im Zentrum und gestalten die Transformation mit. Smart City besteht aus verschiedenen vernetzten Dimensionen.

smartcitywheel

Da sich die Voraussetzungen in jeder Gemeinde und Stadt anders zeigen und auch der Fokus bezüglich Lebensqualität unterschiedlich gesetzt werden kann, gibt es kein allgemeingültiges Vorgehen, eine Smart City zu sein oder zu werden. Um trotzdem eine einheitliche Grundlage zu haben, wird das von «Smart City Hub» erarbeitete «Smart City Wheel» mit den sechs Themenfeldern und jeweils vier Themengebieten als Arbeitsmittel empfohlen.

Smart Mobility Smart Living Smart Economy Smart Environment Smart Governance Smart People
 umfasst alle Facetten von automatisierten Fahrzeugen über Bike-Sharing hin zu multimodalen Transportketten und ganz neuen Logistikkonzepten (z.B. Cargo-Souterrain).

beschreibt den persönlichen Lebensraum, der smarter gestaltet wird u. z.B. um Menschen mehr Selbstbestimmung und Sicherheit zu geben.

steht u.a. für neue Arbeitsformen mit Vernetzung der Akteure. Co-Working Arbeitsplätze sind genauso wichtig, wie Open Innovation und neue Formen der agilen Zusammenarbeit.

umschreibt den intelligenten Umgang mit unserer Umwelt, vom Gebäude über Grünflächen bis zur Stadtplanung, der Probleme möglichst früh erkennt und die Standortattraktivität erhöht. Dabei sind auch alle Fragen der Ressourcenschonung (Energie, Klimagase, Abfall, Wasser) zentral.

beschreibt die Anwendung von Technologien der öffentlichen Hand, wie beispielsweise der Interaktion zwischen Bewohnenden und der Verwaltung, als auch innerhalb der Verwaltung.

ist der Inbegriff einer Bevölkerung, die bei Entscheidungen und Vorhaben mitgenommen wird. Je höher die Partizipation der Bevölkerung, desto bewohnerfreundlicher kann eine Stadt werden. Es steht z.B. auch für eine behindertengerechte Infrastruktur, Chancengleichheit oder etwa Informationsservices für Blinde.