für eine starke Region

Bypass

Der Bau des Bypass-Tunnels zwischen Ibach in LuzernNord und dem Gebiet Grosshof in Kriens ist eine Antwort auf das kontinuierliche Wachstum des Verkehrsaufkommens in und um Luzern. Die bestehenden Autobahnen A2 und A14 stossen an ihre Kapazitätsgrenzen, insbesondere im Reussporttunnel, der täglich von einer steigenden Anzahl von Fahrzeugen passiert wird. Der Bypass verbessert die Erreichbarkeit der Zentralschweiz und entlastet die stark belasteten Strassen in der Region. Als Hüterin des Regelwerks LuzernSüd hat LuzernPlus die Interessen für den Entwicklungsschwerpunkt LuzernSüd vertreten.

Durch den Bau des Bypass-Tunnels wird die Leistungsfähigkeit der Autobahnen um Luzern erhöht, was zu einem verbesserten Verkehrsfluss und höherer Sicherheit führt. Der Tunnel leitet den Transitverkehr um die Stadt herum und ermöglicht es, die bestehende A2 zur Stadtautobahn umzugestalten. Dies führt zu einer Entlastung des Stadtzentrums und des umliegenden Strassennetzes.

Der Bypass dient auch als Ausweichroute im Ereignisfall oder während Unterhaltsarbeiten, was die Flexibilität und die Zuverlässigkeit des Strassennetzes in der Region weiter verbessert. Insgesamt trägt der Bypass dazu bei, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich Verkehr und Mobilität in und um Luzern zu bewältigen.

Testplanung Überdeckung der Autobahn A2 im Raum LuzernSüd

Die Projektpartner Bundesamt für Strassen ASTRA, Kanton Luzern, der Gemeindeverband LuzernPlus und die Stadt Kriens haben sich im Dezember 2021 auf ein gemeinsames Vorgehen im Zusammenhang mit der Aufwertung und einer ganzen oder teilweisen Überdeckung der A2 im Gebiet der Stadt Kriens geeinigt. Im Vordergrund steht das Ausloten des stadträumlichen Entwicklungspotenzials.

Im März 2023 präsentierten drei interdisziplinäre Teams den aktuellen Stand ihrer Arbeiten zur Testplanung der Überdeckung der Autobahn A2 im Bereich LuzernSüd. Die Überdeckung soll das stadträumliche Umfeld zwischen dem Tunnel Schlund und dem Tunnelportal Süd des Bypasses beim Grosshof in Kriens aufwerten und die Attraktivität des Lebens- und Arbeitsraums LuzernSüd steigern. Verschiedene Interessensgruppen und die Bevölkerung hatten die Möglichkeit, sich über den Zwischenstand der Arbeiten zu informieren und mit den Bearbeitungsteams auszutauschen.

Die Testplanung umfasst verschiedene Lösungsansätze, von Brückenlösungen bis hin zur vollständigen oder teilweisen Überdeckung der Autobahn, unter Einbezug des stadträumlichen Entwicklungspotenzials sowie Möglichkeiten zur Lärmreduktion und Immobilienentwicklung. Der Blick in die Werkstatt bestätigt den Erfolg der ergebnisoffenen Testplanung und ermöglicht eine breite Diskussion über die verschiedenen Lösungsansätze.

Die interdisziplinären Teams werden ihre Arbeiten fortsetzen, und die Ergebnisse der Testplanung werden Ende 2023 erwartet. Auf politischer Ebene werden die Ergebnisse dann gewürdigt und das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt.